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Klinische Neurophysiologie

Die Klinische Neurophysiologie ist eine Hilfswissenschaft der Neurologie. Die angewandten Methoden wurden jahrelang in wissenschaftlichen Forschungseinrichtungen erprobt, ihre Validität, Reliabilität und Objektivität ist gesichert.

Auf den folgenden Seiten werden die gängigen neurophysiologischen Verfahren, derer sich der Neurologe bedient, dargestellt.

Mittels modernster Ultraschallverfahren kann heute im ganz überwiegenden Teil der Fälle eine sichere Diagnose von Verschlussprozessen der hirnversorgenden Blutgefässe nicht invasiv und vollkommen risikolos gestellt werden. Auch bei der Differentialdiagnose von neuromuskulären Erkrankungen finden Ultraschallmethoden Anwendung.

Der Ableitung von Hirnströmen (EEG) kommt heutzutage nicht mehr die Bedeutung zu, wie noch vor 30 Jahren, als die bildgebende Diagnostik des ZNS noch in den Kinderschuhen steckte. Aber auch heute bietet das EEG Möglichkeiten zur Aufdeckung von Störungen der Hirnfunktion, z. B. bei Epilepsien oder bei der Beurteilung einer Bewußtlosigkeit ungeklärter Ursache.

Mit Hilfe der Nervenleitgeschwindigkeitsmessung und der Elektromyographie (NLG/EMG) stehen hochsensitive Verfahren zur Diagnostik von peripheren Nervenläsionen und Muskelkrankheiten zur Verfügung.

Als Evozierte Potentiale werden verschiedene Techniken zusammengefasst, deren Gemeinsamkeit darin besteht, dass stimulusabhängig die neuronale Verarbeitung verschiedener Reizleitungssysteme bestimmt werden kann und so Ausmaß, Lokalisation und manchmal auch Ursache einer Störung erkannt werden kann, dies oft schon, bevor sie klinisch sichtbar wird.