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PSYCHOTHERAPIE - (psychoanalytisch interaktionell)

Die Neurologie ist trotz aller modernster Technik und naturwissenschaftlicher Erkenntnis nicht in der Lage, alle Störungen, die im Kern die Steuerung durch das Gehirn betreffen, vollständig zu beschreiben und zu heilen. Dies liegt in der Natur der Sache begründet, da das Gehirn als physisches Organ auch in komplexer Weise unser Fühlen, Denken, Handeln und somit unsere Kommunikation bestimmt und damit den Bogen in die immaterielle Welt schlägt, und dies, wie sich neurophysiologisch und bildgebend eindrucksvoll belegen läßt, weitgehend, bevor wir uns dessen bewußt werden oder ohne unser Bewußtsein [z. B. in Hallett M. Volitional Control of Movement: The Physiology of Free Will. Clin Neurophysiol 2007; 118: 1179-92]. Auch lassen sich mit neurologischen Mitteln etliche Erkrankungen des Nervensystems nicht ausreichend behandeln, z. B. die große oft enigmatische Gruppe der sog. somatoformen Störungen oder der psychosomatischen Erkrankungen. Es bedarf zur Behandlung also einer Erweiterung in den kommunikativen, sprechend-empathischen Bereich der Medizin, wie ihn die Psychotherapie darstellt.

Eine Psychotherapie kann das Leben sehr zum Positiven verändern. Gefühle von innerer Leere oder Sinnlosigkeit, Angst, Depression und Burn-Out können durch Schwierigkeiten in den Beziehungen mit den primären Bezugspersonen (Mutter, Vater, Großeltern, Geschwistern) entstanden sein. Die erfahrenen und gelernten Beziehungsmuster können in fataler Weise aktuelle Beziehungen und Kommunikationsmuster im privaten und beruflichen Bereich negativ beeinflussen und den Betroffenen an einem glücklichen und erfolgreichen Leben hindern.

Durch neue Beziehungserfahrungen und neue Verhaltensmuster, wie man sie in einer Psychotherapie machen bzw. lernen kann, werden neue gangbare Wege zu einem erfüllten Leben ermöglicht.

Ich biete daher aktuell als Neurologe und Psychotherapeut (in Ausbildung an der Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie der Universität Freiburg, Prof. Dr. med. Wirsching) ambulante tiefenpsychologisch orientierte Psychotherapie für Selbstzahler an. Als Selbstzahler eine Psychotherapie zu beginnen hat den Vorteil, dass man nicht abhängig von Kosten-Entscheidungen der Krankenkasse ist. Vielen beruflich erfolgreichen und engagierten Menschen ist zudem wichtig, dass in der eigenen Krankenakte der Krankenkasse nicht der Begriff "Psycho-" erscheint.

Wenn Sie bei mir eine Psychotherapie beginnen, sind wir dennoch nicht alleine: Im Rahmen meiner Ausbildung zum Psychotherapeuten bespreche ich die Psychotherapie nach mindestens jeder 4. Stunde mit einem erfahrenen Lehranalytiker. Dieser Lehranalytiker wird im Hintergrund die gesamte Psychotherapie begleiten und unterstützen. Sie selbst werden davon kaum etwas bemerken - außer vielleicht in Form von neuen Impulsen und Entwicklungsmöglichkeiten.

Es werden zunächst zur Diagnosestellung, zum Kennenlernen und zur Erarbeitung von Therapiezielen und geeignetem Setting 2-5 sog. Probestunden durchgeführt. Die Abrechnung erfolgt nach der Gebührenordnung für Ärzte in der aktuell gültigen Fassung.