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Liquorunterdrucksyndrom (Intracranial hypotension) Zunehmend wird ein bislang als selten angesehenes Krankheitsbild diagnostiziert: Das sog. spontane Liquorunterdrucksyndrom. Hierbei kommt es ohne einen klaren Verletzungsmechanismus (wie z. B. versehentliche Verletzung der harten Hirnhaut durch einen Periduralkatheter) zum Auftreten sehr typischer Beschwerden: Kopfschmerzen insbesondere in aufrechter Position, Übelkeit, Erbrechen, Tinnitus, Hirnnervenlähmungen, Hörstörung. Häufig wird das Krankheitsbild im Anfangsstadium selbst bei durchgeführter CT und MRI nicht erkannt, da die Beschwerden auch unspezifisch sein können und zum Beginn der Erkrankung in den bildgebenden Verfahren nur subtile Veränderungen zu finden sind, die insbesondere dem nicht in der Neuroradiologie Erfahrenen entgehen können.
Abb. 3-8: Massiv erhöhte BFV in verschiedenen intracraniellen arteriellen und venösen Gefäßen
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